Menstrual Metal , Uferstudios In „Menstrual Metal“ greift Choreographin und Performerin Jule Flierl zusammen mit Luise Meier die Formen von Black Metal auf und kombiniert sie mit den des Bewegungschores und des Sprechtanzes. Black Metal ist verbunden mit Männlichkeit, mit rassischer Reinheit, mit Konformität. Fierl deutet die äußeren Attribute der Kleidung und der Musik auf eine queere transformatorische Lesart um.    Perpetuum, Anu Theater Wenn Energie ohne Beschränkung zur Verfügung stünde, wie würde sich die Welt und unser Leben dann verändern? Diese höchst aktuelle Frage stellt sich das Anu Theater in seiner neuesten Produktion.    Nach dem Kuss, Globe Berlin Das tolle Ensemble unter der Regie Anselm Lipgens arbeitet sowohl die drastischen Ausbrüche wie zarten Untertöne wunderbar heraus. Das ist ein Abend, bei dem es sich auf jeden Fall lohnt, hinzugehen und bis zum Ende zu bleiben. Keine seichte Unterhaltungskost sondern ein Theaterabend mit Tiefgang, bei dem das Lachen eher im Halse stecken bleibt!    Totentänze, Radialsystem Zwischenzeitlich hat der Tänzer Ruben Reiniers auf der schwarzen Rückwand mit weißes Kreide eine Lebenslinie aufgemalt. Während das Ensemble das Eingangslied "Legt euch ruhig nieder" anstimmt, markiert er in seiner Linie die Mitte mit einem dicken Querbalken. Dass die Produktion "Niemand stirbt in der Mitte seines Lebens" hieß, demonstriert genau die hintersinnige Humor, den diesen Abend auszeichnet.    Deep Web, Kraftwerk Dennoch ist den beiden Künstlern ein auf das Kraftwerk maßgeschneidertes Gesamtkunstwerk gelungen, das für etliche wunderschöne Bilder im Kopf sorgt.