Kammerspiele

Zuletzt besprochen

Die Buchschwestern August 77 ist er gestorben, der King of Rock´n Roll, Elvis Presley. Wie die Bildzeitung meint: an psychisch bedingter Fettsucht. Die Buchschwester Susanne Pollmeier und Marion Gretchen Schmitz zeichnen in ihrer Lesung im Logensaal nach, wie es soweit kommen konnte.

Die Buchschwestern August 77 ist er gestorben, der King of Rock´n Roll, Elvis Presley. Wie die Bildzeitung meint: an psychisch bedingter Fettsucht. Die Buchschwester Susanne Pollmeier und Marion Gretchen Schmitz zeichnen in ihrer Lesung im Logensaal nach, wie es soweit kommen konnte.

Zur Mittagsstunde John Smith steht unter Schock. Als einziger seiner Firma hat er einen Amoklauf überlebt. Ein ehemaliger Angestellter hat alle bis auf ihn, der für seine Entlassung gesorgt hat, erschossen. Smith kann sich das nur mit einem Wunder erklären. Er glaubt, dass Gott ihn auserwählt habe. Fortan will er sein Leben dem Guten und seiner Verkündigung widmen.

Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm Eine Talkrunde mit drei Schauspielern zum Thema „Darf man als Deutscher den Hitler spielen?“ steht kurz bevor. Die drei Herren warten. Der eine kratzt sich am Bauch, der andere streicht sein Haar in die richtige Form und der dritte dreht sich würdevoll in die richtige Position. Drei höchst unterschiedliche Vertreter der Gattung Schauspieler sind hier zusammen gekommen. Franz Prächtel (Peter Brause) ist der eitle Mime alter Schule. Sprache und richtige Diktion gehen ihm über alles. Dagegen steht Ulli Lerch (Kristian Bader) als junger Vertreter des modernen Theaters, das endlich die Wirklichkeit ins Theater holt.

Das Interview Der politische Redakteur Pierre Peters (Werner Wölbern) wird zum Filmsternchen Katja (Sonia Hausséguy) geschickt. Sein Kollege ist erkrankt und er muss einspringen. Die junge schöne Frau merkt sofort, dass Pierre diese Aufgabe als unter seiner Würde angesiedelt empfindet und wehrt sich auf ihre Weise. Während Pierre noch denkt, dass er das naive Filmsternchen austricksen könnte, dreht sie den Spieß um.

Mahler Gleich dreifach heimatlos fühlt sich Mahler zeit seines Lebens: als Böhme in Österreich, als Österreicher in Deutschland und als Jude überall. Als Ersatz sucht er sich ein Zuhause in der Musik. Seine Musik ist gelebt und er lebt in der Musik. Daher richtet Mathias Christian Kosel den musikalischen Theaterabend auch als konsequente Verzahnung von Liedern und autobiographischen Texten Mahlers ein.



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