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hamburgtheater

hamburgtheater

seit 16 Jahren online
berichtet über die Hamburger Theaterszene mit eigenen Kritiken
stellt eine Linksammlung zu den weiteren im Netz verfügbaren Kritiken zusammen
ab 24.10. wieder mit einem neuen Berlin-Special



 

Effi Briest im Schauspielhaus © Matthias Horn

Neu besprochen

Das kunstseidene Mädchen, Theaterfestival Die zarte Fritzi Haberlandt in ihrem schmucken Schleifenkleid und ihrem geklauten Kuschelpelz ist eine perfekte Besetzung für die scheinbar brave, unschuldige Doris, die sich aber schnell als gewitzt, keck, aufmüpfig und strategisch erweist. Im Zusammenspiel mit den heutigen Songs von Thomas wird die Tragik der unerfüllten Sehnsüchte einen jungen Frau von früher umso deutlicher. (Foto: Nadja Klier)

 

Szenen einer Ehe, Ernst Deutsch Genau diese Unvernunft ist die Stärke dem Text von Bergmann, die kein Konzept sondern echtes Leben zeigt. Nele Mueller-Steven und Kai Scheve spielen diese Menschen nicht als Denker sondern als Kämpfende, die um die Möglichkeit einer Kommunikation ringen und daran scheitern. Hier bekommt das Wort „Beziehungsarbeit“ konkrete Gesichter. Ein intensives, lebensechtes Theaterstück, das den Besuch auf jeden Fall lohnt, weil es seine Aktualität auch 2017 nicht verloren hat.

 

John Gabriel Borkman, Theaterfestival Leise rieselt der Schnee. Er deckt alles zu. In ihm kann man sich vor der Welt verstecken. Friedlich sieht er zwar aus, doch eisig ist er. Möbel hat die Familie Borkman schon lange nicht mehr. Abgedunkelt hat sie die Fenster. Frau und Herr Borkman haben den Kontakt zur Außenwelt abgebrochen, sie gehen nicht mehr vor die Tür. Verraten und verkannt fühlen sie sich von der Welt, seit Borkman durch seinen Bankenbetrug alles Geld und jede Anerkennung in der feinen Gesellschaft verloren hat. (Foto: Reinhard Werner)

 

Tartare Noir, Schauspielhaus Beiers Trilogie über die Verderbtheit des Menschengeschlechts hat hier ihren moralischen Tiefpunkt und damit auch ihren Abschluss erreicht. Nach so viel niederschmetternde Analyse darf jetzt auch gerne wieder ein konstruktiver Blick in die Zukunft kommen. Für eine Spielzeiteröffnung nicht unbedingt ein gelungener Auftakt. Pessimistischer kann ein Beginn kaum ausfallen. (© Thomas Aurin)

 

Effi Briest, Schauspielhaus Die Inszenierung ist ein grandioses Machmerk von Clemens Sienknecht und Barbara Bürk. Obwohl es viele Anlässe zum Lachen an diesem Abend gibt, gelingt es dem Regie- und Schauspielerteam die Tragik ebenfalls genügend Raum zu geben. (© Matthias Horn)

 




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