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Jeeps, DSH Thomas Aurin

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Jeeps, DSH Abdel-Maksoud spießt in ihren messerscharfen Dialogen die Vorurteile über die jeweils andere Seite gekonnt auf. So hat sie ein ernstes Thema in herrlich überdrehter und vor Witz sprühender Form zum Thema gemacht. Goetze lässt sich von ihrem Text zu immer neuen Einfällen verführen. Das ist anregendes und Spaß machendes Theater mit gleichzeitig unterhaltendem und politischem Anspruch. Nicht unbedingt der Standard auf deutschen Bühnen. Also unbedingt anschauen.

Danse Macabre, Thalia in der GAußstraße Der Abend geht unter die Haut. Selbst als man schon denkt, dass das Leid und Mitleiden nicht stärker werden könnte, erreichen die Ukrainerinnen immer noch eine tiefere Schicht der Seele in ihren Zuschauer:innen.

The Fault, Hfmt So entsteht unter den Augen des Publikums ein Gesamtkunstwerk, dessen kreativen Prozess alle direkt mitverfolgen können. Und das ist an diesem Abend wirklich dramatisch und aufregend genug und macht dennoch neugierig auf eine hoffentlich bald folgende Inszenierung dieses Opernwerkes mit Sänger:innen, die interagieren dürfen. Denn Bellers hochemotionale und intuitive Musik fordert diese Ausdrucksvervollständigung geradezu ein.

Caesar, Schauspielhaus Handlung gibt es bei Regisseur Stefan Pucher nicht mehr. Entweder lässt er diese vom Dichter kurz referieren oder zeigt sie in Form einer Marmorstatue, die anfängt zu bluten. Er reduziert damit das blutige Drama von Shakespeare auf ein theatrales Thesenspiel. Ihn interessiert nicht der Tyrannenmord, ihn interessieren die Auswirkungen eines gefährlichen Populismus,

Silvesternacht, opera stabile So ist diese Musiktheaterproduktion unter der Regie des jungen niederländischen Regisseurs Mart Van Berckel ein in sich stimmiges und mit kleinen wohltuend irritierenden Elementen versehenes Gesamtarrangement geworden, das viele Andockungsmöglichkeiten anbietet. Und dabei bewusst zwischen den Bezugsrahmen hin- und herwandert und dem Publikum zutraut, seine eigenen Geschichten in diesem Traumspiel zu entdecken.(Foto: Niklas Marc Heinecke(

All ünner een Dannenboom, Ohnsorg Mit viel Sinn für Situationskomik, absurde, rührende und auch nachdenkliche Momente hat der Regisseur Murat Yeginer das Erfolgsstück „Alle unter einer Tanne“ des Drehbuchautors Lo Malinke inszeniert. In der plattdeutschen Übersetzung des Ohnsorg-Ensemblemitgliedes Meike Meiners wird daraus das Volkweihnachtsstück für die Bühne am Hauptbahnhof.

Bunker Slam no 86, Kampf der Künste Die Bandbreite der Themen ist so groß wie der Umkreis, aus dem Poet:innen angereist sind. Aus Düsseldorf, Bargteheide, Leipzig, Kiel, Bochum und München sind sie gekommen und beschäftigen sich in einer wildem Mischung mal mit ernsten Anliegen und mal mit purem Quatsch, aber immer mit viel Sprachwitz garniert.

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