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seit 15 Jahren online
berichtet über die Hamburger Theaterszene mit eigenen Kritiken
stellt eine Linksammlung zu den weiteren im Netz verfügbaren Kritiken zusammen
immer wieder mit einem neuen Berlin-Special



 

Glaube, Liebe, Hoffnung Foto (c) Maren Janning

Neu besprochen

Glaube, Liebe, Hoffnung, Lichthof Regisseur Helge Schmidt hat den Klassiker von Ödön von Horváth in einen eindrucksvollen grotesken Totentanz der noch Lebenden verwandelt. Elisabeth ist die einzige unter all den vorhersehbar agierenden Figuren dieses Gesellschaftsspiels, die noch kämpft.

 

Erschlagt die Armen, Thalia Doch während dies im Roman emotional aufwühlend geschildert wird, wahrt Lenk im Thalia in der Gaußstraße in ihrer Inszenierung stets die kühle Distanz. So kommt nur in der vor geschalteten Viertelstunde im Foyer, in der scheinbar dokumentarisches Filmmaterial von Flüchtlingsanhörungen auf zwei Leinwänden gezeigt wird, eine Nähe zu den Flüchtlingsgeschichten auf.

   

Wut/Rage, Thalia Ein Abend, der einen etwas ermattet und wütend zurücklässt, gerade weil sich die Wut selbst nicht mehr zu lohnen scheint. Wut sollte den Menschen eigentlich mit Energie zum Aufbegehren versorgen, hier reicht sie gerade für den Gang zum nächsten Kiosk oder für eine müde Pöbelei des zufällig Vorbeilaufenden.

   

Freundschaft, Kammerspiele Der Abend, der das Auf und Ab des Lebens zeigt, ist unter der Regie von Dominik Günther so wunderbar geworden, dass man ihm noch sehr viele Zuschauer nicht nur in Hamburg wünscht.

 

Beckett Beckett Hacks, Polittbüro Der Abend bot kontrastreiches Schauspielertheater, das sich ganz den Inhalten verschrieb. Hier spielte sich kein Regisseur in den Vordergrund sondern die Theaterautoren mit ihren jeweiligen Ansätzen standen im Mittelpunkt. Ein wohltuender Kontrapunkt zu manche heutigen Auswüchsen des Regietheaters. (Foto: Emil Haase)

 




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