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Hit, Kraftwerk Bille Sophie Puttfarken

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Herz Emoji , Szene 2wei, Monsun Theater Was ist und kann Liebe in dieser Zeit, in der Hass und Gewalt Spaltung und Angst verbreiten? Das Ensemble Szene 2wei, das 2010 in Essen gegründet wurde, plädiert in seiner Arbeit "Herz Emoji" für des liebevolle Zusammenleben und -arbeiten über alle Grenzen hinweg. Ihr wahrhaft diverses Ensemble formt auf der Bühne Formen der echten Gemeinschaft und lässt dennoch viel Raum für den individuellen Ausdruck jedes einzelnen.

Nachruf auf mich selbst, Hamburger Sprechwerk Im Sprechwerk wird ein etwas anderer als der übliche Clash der Kulturen in Szene gesetzt: Die Kultur des Immer-Schneller, des Immer-Mehr clasht auf die Kultur des Eigentlich-Aufhören-Müssens. Direkt in dieser überaus aktuellen Schmerzpunkt unserer Gesellschaft zielt die Inszenierung von Regisseur Aron H. Matthiasson.

Umschlagplatz der Träume, Altonaer Museum Auch dieses Mal wird die Geschichtestunde durch viele Songs, schnelle Rollen- und Kostümwechsel, prägnante Spielszenen und humorvolle Dialoge aufgelockert. Dieser Abend eröffnet geschichtliche Zusammenhänge und macht Spaß. Diese Kombination erweist sich einmal mehr als ein Alleinstellungsmerkmal des Axensprung Theaters in der Hamburger Theaterszene.

Hit, Kraftwerk Bille Oliviera komponiert mit ihren Schlägen auf die Baumstämme und -scheite eine Percussion-Partitur, die umhaut. In der Kombination der drei Künstlerinnen, die hier einmal das Feld der sonst eher männlich besetzen Drummer- und Holzhackerszene betreten, hat Gunderath eine überraschende und das Publikum begeisternde Performance erschaffen.

UGLY Part 3: BLUE, Kampnagel The alien will not perform", hat er sich und dem Publikum zuvor minutenlang geschworen. Seine Absage nach die Erfüllung der Erwartungen, die an ihn gestellt werden, macht ihn endlich frei und angekommen.

Trouble, Kampnagel ieses Musicalbiopic versucht eine seltsame Mischung aus akribischer Recherche mit Daten und Jahreszahlen und romantischer Verklärung. Spätestens wenn Truman Capote und Andy Warhol sich im Himmel wieder treffen, ahnt man aber, dass auch hier nicht alles ganz faktenbasiert gemeint sein wird.

Magical and Elastic, Kampnagel Sechs einsame Menschen, die versuchen eine Struktur für das Leben, für ihren Auftritt, für ein Zusammenkommen, für eine Kommunikation mit dem Publikum zu bekommen. Leider alles vergeblich. Auch das letztere. Schade, das Experiment hätte auch klappen können.

A Divine Comedy, Kampnagel Man denkt eher an Stuntshow, an Zirkus, an Sportwettbewerbe als an das Lebensende. Einzig wenn die über achtzigjährige ehemalige Tänzerin Beatrice Cordua im Rollstuhl auf die Bühne geschoben wird, gibt es echte Momente der Rührung.

Socalled & Friends, 4th Season Ein sehr sympathischer Abschluss der Vierten Saison mit der Hoffnung einer Fortsetzung mit anderen Protagonisten, damit die Entspannung ganz ohne intellektuelle Anstrengung auch auf dem Sommerfestival nächstes Jahr nicht zu kurz kommt.

Marrugeku, Straight Talk, Kampnagel Doch die australische Compagnie Marrugeku unter der Leitung von Dalisa Pigram und Rachael Sawinhat ein deutliches Anliegen: Sie will mit ihrem Stück Rassismus und Polizeigewalt in Australien anprangern.

Women Of The Seven Seas Was sich hier vor dem Publikum abspielt, darf den Vergleich mit Blockbustern nicht scheuen, erfordert aber mehr Fantasie sowohl von den Macherinnen wie auch von den Zuschauenden. Denn alle Bilder werden in liebevoller Bastelarbeit in kunstvoller Überblendungstechnik selbst hergestellt. Das macht beim Zugucken viel Spaß und hat dennoch eine klare Botschaft: Frauen aller Weltmeere vereinigt euch!

Dark Matter Die Arbeiten von Bauder entführen aus dem Alltag direkt hinein in eine Welt, die einzig aus Licht, Dunkelheit und Musik besteht. Die Kunstwerke lassen frei die eigenen Fantasien spielen und erlauben mit ihnen auf die ganz persönliche Traumreisen zu gehen.

Navy Blue, Kampnagel Oona Doherty zieht mit ihrem neuen Werk "Navy Blue" vom ersten Moment die Zuschauer:innen in ihren Bann. Doherty versteht es hervorragend, die Körper erzählen zu lassen. Es geht ihr weniger um exakte Bewegungsabfolgen sondern um die Expressivität des Tanzes. Hier sind weder Bewegungsstudien zu sehen, noch wird ein Konzept verfolgt, nein, hier werden Emotionen pur auf die Bühne gebracht.

Port à Port, Kampnagel Eigentlich sieht sich doch der Hamburger Hafen gerne als Tor zur Welt. Doch wo ist dieser Hafen in der Hafencity? Dieses geleckte Neubauviertel mit all seiner hoch aufragenden Hochhausfassaden und Bürogebäuden hat alle Elemente, die die schmutzigen Arbeiten, die sich in einem Hafen normaler weise abspielen, bewusst ausgegliedert. Statt Hafenkräne sieht man hier nur Baukräne.

MoraLand,TheaterAnu Alle sind hier so glücklich. Woran mag das wohl liegen? Vielleicht daran: In MoraLand lieben es die Bewohner:innen zusammen zu tanzen, zu feiern und zudem ganz fest an ihre Utopie zu glauben. Das hebt ihre Glückskurve anscheinend auf ein dauerhaft hohes Niveau.

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